Prof. Harald Eichsteller

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News

12. Sep 2017

Nonprofit Marketing 2020

Nonprofit Marketing der Zukunft: Sind Spendenaufrufe per Post im digitalen Zeitalter noch zielführend? Welche Möglichkeiten für eine intensive Spender-Beziehung eröffnen sich durch die Digitalisierung und wie lassen sich Social Media Plattformen für die Kommunikation mit Spendern einsetzen? Kann man die Vokabeln und Konzepte des modernen Marketings aus dem kommerziellen Bereich gewinnbringend für Spender und Organisationen, Stiftungen und NGOs übersetzen?

Nonprofit Marketing 2020

Diesen und weiteren Fragestellungen widmeten sich Masterstudierende der Hochschule der Medien unter der Leitung von Professor Harald Eichsteller in der Studie Nonprofit-Marketing 2020.  Das Master­team der Studiengänge Medienmanagement und Unternehmenskommunikation hat in 13 Gruppen das Themenfeld im Masterseminar CRM/Social Media untersucht und die Ergebnisse zusammengetragen. Maria Furtwängler, Gründerin der MaLisa Stiftung und Ärztin bei German Doctors, unterstützte das Studienprojekt.

Maria Furtwängler: „Die vielfältigen Erkenntnisse der Studierenden machen dieses Buch zu einem wertvollen Ratgeber.“

„Durch meine Arbeit im Rahmen der MaLisa Stiftung und German Doctors weiß ich um die unbedingte Wichtigkeit einer intensiven Bindung von Spendern und den damit verbundenen Spendeneinnahmen, ohne die Nonprofit-Organisationen nicht existieren und wirken können.“ schreibt Maria Furtwängler im Vorwort der Publikation.

Prof. Harald Eichsteller: „In den letzten Jahren hat sich in vielen Nonprofit-Organisationen in der Kommunikation nicht viel verändert. Wir wollen aufzeigen, wie NGOs vor allem auch digitale Konzepte gelungen einsetzen.“

Die Studie verschafft einen Überblick über die wesentlichen Faktoren, die für erfolgreiches Nonprofit-Marketing in Zeiten der digitalen Transformation entscheidend sind. Dabei wurde der Status Quo der Kommunikation von NGOs auf den unterschiedlichsten Kanälen analysiert und Optimierungspotentiale herausgearbeitet. Beispiel-Cases und Interviews veranschaulichen die gegenwärtigen Herausforderungen und die Relevanz eines ganzheitlichen Channel-Managements. Daraus werden Handlungsempfehlungen für eine langfristige Spendergewinnung und -bindung abgeleitet.

Große NGOs wie PETA und WWF als Studienteilnehmer

Partizipiert an der Studie haben sowohl bekannte NGO’s wie PETA, Lebenshilfe e.V. oder der WWF, aber auch Organisationen, deren Mittel deutlich begrenzter sind, wie zum Beispiel die Stiftung Hänsel und Gretel. Die Organisationen standen in persönlichen Interviews Rede und Antwort oder stellten ihre Kampagnen für Analysen zur Verfügung. Zusätzlich wurden Umfragen mit Spendern und potentiellen Spendern durchgeführt, um aktuelle Stimmungsbilder zu identifizieren.

Fehlende Transparenz in Spendenbriefen

Die Studie beinhaltet unter anderem die Interaktion von Spendern mit postalischen Spendenaufrufen und dem beigefügten Informations- und Zusatzmaterial. Grundsätzlich fühlen sich Spender von der postalischen Kommunikation nicht gestört, allerdings werden Spendenbriefe häufig nicht gelesen. Dies kann auf die inhaltliche und formale Gestaltung der Printmaterialien zurückgeführt werden. Bezüglich des Aufbaus und des Inhalts der untersuchten Spendenbriefe bestehen kaum Unterschiede.

Zentrale Elemente sind das Anschreiben, ein Überweisungsträger, der in 93 Prozent der Fälle Bestandteil ist, und eine beiliegende Broschüre der Nonprofit-Organisation. Die Dominanz von Text, der geringe Bildgehalt und insbesondere die mangelnde Transparenz wurden als zentrale Schwachstellen der Spendenbriefe identifiziert. Dreiviertel der untersuchten NGO‘s legen nicht offen, für welche Zwecke die Spendengelder eingesetzt werden. Dabei steigt die Spendenbereitschaft, umso klarer die Verwendungszwecke kommuniziert werden. Zudem legen Spender hohen Wert auf die visuelle Gestaltung der Spendenbriefe und fühlen sich durch verstärkte Spendenaufrufe zur Spende gedrängt. Vielmehr wünschen sich Spender persönliche Geschichten von Betroffenen, die von der Organisation unterstützt werden.

Die Donator Journey – Wie aus Interessenten Spender werden

 Wie trägt die digitale Transformation zur Spendenbereitschaft bei und welche Chancen ergeben sich dadurch? Anhand der Untersuchung von Websites und weiteren digitalen Kanälen wurde die ‚Reise des potenziellen Spenders‘ in Analogie zur ‚Reise des Kunden‘ abgebildet und analysiert.

Welche Faktoren eine verbesserte Spenderwahrnehmung generieren wurde anhand von Facebook und Twitter, sowie der Webseiten von Unicef, Ein Herz für Kinder und Oxfam untersucht.

Bei der Analyse der Webseite erzielte Unicef als größte Organisation ein sehr gutes Ergebnis. Hinsichtlich der Donator Journey löst die Organisation den Weg zur Spende sehr simpel mit 1-2 Klicks. Diese “kurzen Wege” sind sehr wichtig, um Session-Abbrüche oder Seitenladefehler zu vermeiden. Auch die Zahlungsmöglichkeiten und die Form der Unterstützung  sind bei UNICEF am vielfältigsten. Jedoch wurden auch Optimierungspotenziale auf der Website von UNICEF identifiziert.

Bezüglich der CtA (Click Through Rate) schneidet die größte Organisation im Vergleich zu Ein Herz für Kinder und Oxfam schlechter ab. Aus der Webseitenanalyse ergibt sich, dass Nutzern jederzeit die Umleitung auf eine Spendenseite ermöglicht werden sollte. Zudem ist eine kurze Spendenabwicklung mit vielen Zahlungsmöglichkeiten essentiell.

Spenderbindung via Social Media

Die Spendenquote steigt im Alter, 60% aller Spender in Deutschland sind über 65 Jahre alt. Social Media wird für Nonprofit-Organisationen zunehmend relevanter um jüngere Zielgruppe zu erreichen und die Spenderbeziehung frühzeitig aufzubauen. Social Media Strategien, emotionaler Content, Ansprache einer jüngeren Zielgruppe, Umgang mit Kritik in sozialen Netzwerken und die Möglichkeiten der direkten Interaktion mit den Spendern sind die zentralen Aspekte denen sich die Studie im Bereich Social Media widmet.

Der Aufbau zur Spenderbeziehung über Social Media erfolgt in fünf Schritten: (1) Leadgenerierung (2) Informationen an Interessenten und Spender (3) Erstmalige Spende generieren (4) Retargeting (5) Spender zum Dauerspender machen.

Elementar dabei ist es, die Plattformen konstant mit qualitativem Content zu bespielen. Die Social Media Analyse erzielte für die Organisationen UNICEF, Ein Herz für Kinder und Oxfam folgende Erkenntnisse: Es treten erhebliche zeitliche Lücken zwischen den Tweets auf, welche wiederum zu Aufmerksamkeitsverlusten führen. Der Einsatz multimedialer Postings ist ein weiterer wichtiger Punkt, um die User-Aufmerksamkeit zu erhalten. Reiner Text zieht häufig kaum noch Aufmerksamkeit auf sich. Die untersuchten Organisationen haben dies erkannt und verknüpfen Postings mit Bilder oder Videos.

Bezüglich der Inhalte der Postings gelten emotionale Themen als erfolgsversprechend. Dies verdeutlichen die Social Media Strategie von der Lebenshilfe e.V. und die Social Media Kampagne „Neue Nähe“ von Aktion Mensch. Storytelling in Form von authentischen und emotionalen Geschichten von Betroffenen generieren vermehrt Aufmerksamkeit.

Nina Krüger von der Lebenshilfe e.V.: “Was generell sehr gut in Social Media läuft sind emotionale Themen, die gleichzeitig einen Nutzwert haben. Schöne Fotos ziehen immer und irgendwie müssen die Leute mit dem Thema anknüpfen können. Wenn Dinge zu abstrakt sind, dann funktionieren sie auch nicht.”

Snapchat für NGO’s

Die Social Media Plattform Snapchat zeichnet sich durch eine junge User-Gruppe, die sogenannten Millenials, aus. Einzigartig bei Snapchat ist die Vergänglichkeit der Inhalte aber auch das enorme Aufmerksamkeitspotenzial.

Als Best-Practice wurde dazu die “LastSelfie-Kampagne” von WWF, bei welcher Snapchat als Plattform eingesetzt wurde, untersucht. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für bedrohte Tierarten unter den Millenials zu schärfen. Die Studie analysiert die Kampagne und identifiziert 5 wertvolle Tipps, wie Snapchat erfolgsversprechend genutzt werden kann: Zunächst ist das Kennenlernen der jungen Zielgruppe und deren besonderer Ansprüche an Medien und Inhalte entscheidend. Des Weiteren sollte die Botschaft an das Medium angepasst sein. Dabei gilt es, kurz und knapp, kreativ und einzigartig zu kommunizieren. Elementar für das Erzielen des Nutzer-Engagements sind der Einsatz von Bilder und Videos und emotionalen Inhalten. Durch Kombination mit weiteren Kanälen gelingt es, die Snapchat-Kampagne sichtbarer zu machen und die Reichweiten zu erhöhen.

Die gesamten Ergebnisse der Studie „Nonprofit Marketing 2020“ sind ab sofort kostenfrei als PDF verfügbar unter

www.nonprofit-marketing-2020.de.

 

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11. Sep 2017

Aufsichtsratsstudie Digitale Transformation

Sind wir in Deutschland im Vergleich zu den großen internationalen Digitalplayern und disruptiven Innovatoren bzgl. Technologie, Personal und Innovationskultur auf dem richtigen Weg? Prof. Eichsteller und AdAR haben 50 Aufsichtsrätinnen und Aufsichtsräte sowie 10 Expertinnen und Experten gefragt. Die Ergebnisse der Aufsichtsratsstudie Digitale Transformation zeichnen ein Stimmungsbild, wie die Boards sich selbst und die von ihnen betreuten Unternehmen einschätzen.

„Die Digitalisierung ist neben der Aufdeckung von Risiken eine besondere Herausforderung für Aufsichtsräte, geht es doch darum, das Unternehmen strategisch und visionär in die richtige Zukunft zu dirigieren“, sagt der Vorstand des Arbeitskreises deutscher Aufsichtsrat e.V. (AdAR).

Ist genügend Digital-Knowhow in Aufsichtsräten und Vorständen vorhanden und welche Rolle spielt Digitalisierungs-Knowhow im Kompetenzprofil von Aufsichtsräten und Vorständen bei der Neubesetzung? 60 % der Board-Mitglieder haben nach Einschätzung der teilnehmenden Aufsichtsräte der Studie kein Digital-Knowhow, lediglich 18 % haben einen speziellen Digitalisierungshintergrund.

Kompetenzprofil für Aufsichtsräte

„Strategische Zielhorizonte vergangener Zeiten sind oftmals nicht mehr passend – hier ist Agilität auch außerhalb von Softwareprojekten in Management und Board gefragt“, meint Marc Tüngler, der als Vorstand des AdAR und Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz DSW ein Podium zum Thema in Frankfurt moderiert.

Für die Zukunft der Boards haben die Teilnehmer der Studie klare Prioritäten, auf ihrer Kompetenzwunschliste stehen mehr Digitalkompetenz (56 %) , mehr Mitglieder im Alter zwischen 40 und 60 Jahren (41 %) sowie mehr Querdenker ohne Branchen-Knowhow (46 %).

Für klar definierte Kompetenzen setzen sich auch die Aufsichtsratsvereinigungen AdAR, FEA und ArMiD ein und haben im Sommer ein Positionspapier für die systematische Besetzung von Aufsichtsratspositionen publiziert. Im internationalen Vergleich ist in Deutschland eine Zertifizierung von Aufsichtsräten eher gering verbreitet, obwohl die Deutsche Börse AG dieses schon seit fünf Jahren anbietet.

Innovationsmanagement und Informationstechnologie

Die Aufsichtsräte sind insgesamt zurückhaltend mit der vorbehaltlosen Zustimmung, dass es um die verschiedenen Spielarten des Innovationsmanagements in den Unternehmen gut bestellt ist. Lediglich das evolutionäre Innovationsmanagement innerhalb der Units erreicht ei-nen Wert von 42 %, ähnlich wie Forschungskooperationen mit Universitäten und Instituten. Für revolutionäre neue Produkte und Technologien sehen die Boards ihre Unternehmen am schlechtesten aufgestellt, nur 6 % vergeben hier gute Noten.

Für die Digitale Transformation ist man besonders gut gerüstet, wenn die IT-Ausstattung im Vergleich zu den Unternehmen der Branche überdurchschnittlich ist, genügend Fachpersonal an den Standorten verfügbar ist, die Budgets angemessen sind und der Budgetierungsprozess flexibel ist.

In all diesen Punkten verteilen die Aufsichtsräte in den von ihnen betreuten Unternehmen sehr selten gute Noten, überdurchschnittliche IT nur bei 16 % für Forschung und Entwicklung, 13 % für Produktion/Logistik, 7 % für Marketing/Vertrieb und 6 % für Verwaltung.

Digitale Transformation aus Expertensicht

Zusätzlich zu den quantitativen Ergebnissen gibt werden Fachbeiträge und Statements führender Expertinnen und Experten publiziert. Andreas Schwend und weitere Geschäftsführer der diconium Group geben bspw. Einblicke in 20 Jahre Erfahrung mit Digitalisierungsprojekten, Dr. Martin Brudermüller (BASF), Heike Discher (Kresse & Discher), Marcus Gerbershagen (CDO Executive Circle), Christian Jennes (Interfin Forum) sowie Frank Puscher und Prof. Dr. Jürgen Seitz beleuchten spezifische Aspekte auf dem Weg zum digitalen Transformationserfolg.

Dr. Martin Brudermüller erläutert in seinem Beitrag eindrücklich, warum er als Chief Technology Officer der BASF SE in einen Supercomputer investiert. Strategisch sei es wichtig, die enormen Chancen der Digitalisierung entlang der Wertschöpfungsketten zu nutzen und einen Schwerpunkt im Bereich Forschung und Entwicklung zu setzen.

Die Einsatzfelder der Digitalen Transformation in den anderen Funktionalbereichen sind in weniger als der Hälfte der Unternehmen überdurchschnittlich beurteilt:

  • Automatisierung, Robotics und Industrie 4.0
    in Produktion/Logistik bei 44 %,
  • Big Data Analysen, Personalisierung, Marketing Automation
    in Marketing/Vertrieb bei 25 %,
  • Papierloses Büro, kollaborative Arbeitsmethoden und Work 4.0 im Bereich Verwaltung/Personal bei 35%.
    Personal und Weiterbildung

Nur in jedem vierten Unternehmen stehen den Top-Führungskräften ein für die Digitalstrategie verantwortlicher Vorstand und das Digitalteam für Coachings zur Verfügung. In jedem siebten Unternehmen gibt es ein Cross-Mentoring, wo junge Mitarbeiter aus allen Bereichen die Top-Führungskräfte in Sachen Digitalisierung coachen. Nur 28 % der Aufsichtsräte geben CEO und Vorstand gute und sehr gute Noten für ihre Vorbereitung auf die Digitale Transformation.

„Ein Sollprofil für Digitalkompetenz auf allen Mitarbeiter-ebenen gibt es in keinem einzigen Unternehmen, das von den Studienteilnehmern als Aufsichtsrat betreut wird.“ Ebenso bedenklich findet Prof. Harald Eichsteller, dass nur 3 % das Budget für die Weiterbildung des Personals für die Anforderungen in der Digitalen Transformation für an-gemessen halten.

Kommunikation und Medien

Kommunikation spielt innerhalb des Change-Prozesses eine zentrale Rolle. Veränderungen bedeuten Chancen, aber auch Unsicherheit und Risiken. Kommunikation schafft Vertrauen, gibt Sicherheit und Orientierung. Zuallererst muss die Notwendigkeit zur Digitalen Transformation dringlich gemacht werden, was in 50 % der Unternehmen als positiv wahrgenommen. Die Kommunikation der Erwartungen an die Mitarbeiter und regelmäßige Veranstaltungen zum Themenfeld Digitale Transformation gibt es allerdings nur in weniger als jedem fünften Unternehmen.
Traditionell werden im Corporate Publishing Mitarbeiter- und Kundenzeitschriften eingesetzt, in den letzten Jahren kamen digitale und soziale Medien dazu. Nach Aussage der Aufsichtsräte werden allerdings all diese Kommunikationsansätze nur in weniger als jedem vierten Unternehmen eingesetzt – ein überraschend niedriges Ergebnis: Digitale Medien insgesamt 26 %, Kundenzeitschriften 20 %, Soziale Medien 19 %, Mitarbeitermedien 13 %, Apps 7 %.

Die gesamten Ergebnisse der Studie „Herausforderung Digitale Transformation“ und alle Grafiken stehen ab sofort kostenfrei zum Download zur Verfügung unter www.aufsichtsratsstudie-digitale-transformation.de

 

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18. Jul 2017

Mentor-Aktivitäten bei Startups und Acceleratoren

Digitale Transformation & Organisation verstehen

Wie wirken sich Aktivitäten bei Startups und Acceleratoren für etablierte Unternehmen aus? Wie ticken Techstars und PlugandPlay aus dem Valley? Wie sehen Innovationsbeschleuniger für die großen deutschen Corporates in Stuttgart und Berlin aus? Was sagen die CEOs und Aufsichtsratsvorsitzenden dazu?

Das alles kann man nur wahrnehmen und bewerten, wenn man selbst mitmacht – seit 2014 ist Prof. Eichsteller Partner bei Bosch-Startup in Ludwigsburg, 2017 wurde er für den Retail-Accelerator von Metro (Techstars) und die Initiative Startup Autobahn (PlugandPlay) als Mentor angefragt.

Infos zu den Initiativen

Die Zeitschrift capital widmete sich in Heft 7/2017 dem Thema mit einer Analyse von Erfolgsfaktoren (Steuerung, Themen, Einbindung, Methoden, Skalierung, Netzwerk) und Beschreibungen und Einordnung der großen deutschen Player.

Im Ranking der besten Innovation Labs erschienen die schwäbischen Bosch-Nachbarn Daimler Business Innovation, Porsche Digital Lab und MHP Lab.

Die beiden Acceleratoren, in denen Prof. Eichsteller die ausgewählten Startups als Mentor unterstützt, landeten im Capital-Ranking auf Platz 7 und 10.
zum Kurzartikel auf capital online

Einschätzungen und Erfahrungen gerne im persönlichen Gespräch
… mailto: eichsteller@hdm-stuttgart.de

 

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12. Jul 2017

Digitale Transformation für Aufsichtsräte

Barcamp für Aufsichtsräte

Digitale Transformation als wichtiges Kompetenzfeld für Aufsichtsräte? Prof. Harald Eichsteller gibt im Gespräch mit Frank Puscher zum Thema Digitale Transformation für Aufsichtsräte eine eindeutige Meinung dazu ab:

„Der Aufsichtsrat wird oft auf seine Kontrollfunktion reduziert.“ Das ist so nicht mehr ausreichend, denn Aufsichtsräte müssen Strategiekompetenz in allen Unternehmensbereichen besitzen, so auch im Digitalbereich.

Daher werden die Digitalverantwortlichen immer wichtiger, sagt Prof. Eichsteller im Artikel, und spricht vom Einsatz von mindestens einem ausgewiesenen Digitalexperten in jedem Gremium. Denn durch die digitale Transformation und die schnellen Veränderungen müssen sich laut Prof. Eichsteller immer mehr Unternehmen die Frage stellen: „Wenn ich nicht investiere, bin ich dann morgen als Unternehmen tot?“.

Für die Qualifizierung von Aufsichtsräten im Digitalbereich gibt es daher unterschiedliche Ansätze, wie die Idee von Frank Puscher für ein Barcamp. Das kann einen regelmäßigen Austausch mit einem Blick über den Tellerrand ermöglichen. Andreas Schwend, managing partner & digital transformation leader bei diconium, betont aber auch die Wichtigkeit von  praktischer Fortbildung.

Einen Ansatz dazu gibt es bereits: Die Deutsche Börse AG vergibt seit 5 Jahren das Zertifikat Qualifizierter Aufsichtsrat, das auch Prof. Eichsteller erworben hat. Dabei werden Prüfungsfragen aus 15 unterschiedlichen Fachbereichen behandelt, die Abschlussprüfung in Eschborn dauert etwa 240 Minuten . Alle drei Jahre ist für qualifizierte Aufsichtsräte, die bei der Deutsche Börse AG registriert sind, ein Aktualisierungslehrgang zu absolvieren.

…zum Artikel

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06. Jul 2017

World Class New Work 2017 mit Prof. Eichsteller

Digital Transformation & Change Management

Prof. Eichsteller contributed an eloborated audio-visual firework to the high profile World Class of Manetch in Frankfurt am Main. He answered questions about digital transformation in various industries:

  • Which Strategic Approaches Really Work?
  • What role do vision, top management and their engagement play?
  • Which organizational alternatives are appropriate for which company?
  • How important are agility, culture and communications?

link to the website

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22. Jun 2017

Studie Kundenorientierung im Dialogmarketing

Anspruch und Wirklichkeit in der Kundenorientierung

Am 22. Juni präsentierten die Hochschule der Medien und United Internet Media Insights zur Kundenorientierung im digitalen Dialogmarketing auf der Co-Reach in Nürnberg. Die Experten sind sich einig, dass die Bedeutung von Customer Centricity für den Unternehmenserfolg weiter zunehmen wird. Das Problem dabei ist, nur etwa 40 Prozent der Unternehmen leben dies. Die Digital Dialog Insights erscheinen 2017 zum sechsten Mal. In den vergangenen Ausgaben untersuchten die Hochschule der Medien, Stuttgart, zusammen mit United Internet Media bereits die Trendthemen Native Advertising, Small Screens, Cross-Device Storytelling und Big Data. Im Rahmen der diesjährigen Studie wurden über 120 Dialogmarketing-Experten aus unterschiedlichen Branchen sowie rund 1000 Nutzer von WEB.DE und GMX befragt.

Presseresonanz/Berichterstattung in der Fachpresse

Haufe Co-Reach: Das erwartet Sie auf der wichtigsten Messe für Dialogmarketing
e-commerce magazin Kundenorientierung im Dialogmarketing: Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Werbewoche Kundenorientierung im Dialogmarketing: Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit
ibusiness Kundenorientierung im Dialogmarketing: Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Marketing Börse In Datenqualität und Nutzer-Orientierung investieren!
ONEtoONE Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der Kundenorientierung

Die gesamten Ergebnisse der Studie „Digital Dialog Insights 2017“ sind nach Registrierung kostenfrei als PDF verfügbar unter www.digital-dialog-insights.de

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10. Jun 2017

Prof. Eichsteller im Beirat von Change Media Tasting

Change Media Tasting als innovatives Format

Bereits zum zweiten Mal treffen sich Entscheider und brillante Köpfe zum Change Media Tasting am 11. Juli 2017 im Hospitalhof in Stuttgart. Das Konzept mit kurzen Sequenzen sowie Pitches, Fishbowls und weiteren innovativen Formaten bittet einzigartige Speaker bei Deutschlands Innovationskongress auf die Bühne: Prof. Harald Eichsteller vertritt die Hochschule der Medien als Beirat, Moderator und Redner bei dem innovativen Kongressformat. Die weiteren Speaker stammen aus verschiedensten Bereichen der Wirtschaft wie TV und Verlagswesen, aber auch Influencer und Blogger werden daran teilnehmen. Dabei sind die Themen vor allem das Umdenken, Innovation gepaart mit Kreativität und Transformation. Das sorgt für eine ausgewogenen Mischung aus verschiedenen Blickwinkeln und Themengebieten.

Dabei ist Stuttgart als Standort des Change Media Tastings kein Zufall, sondern für dieses einzigartige Innovationsformat als frisch gekürte innovativste Stadt Deutschlands der perfekte Ort – das sagen auf jeden Fall Wirtschaftswoche und Forbes, die die Schwabenmetrolope international auf den vorderen Plätzen, sowie im nationalen Vergleich sogar vor Berlin und München sehen.

… mehr zum Innovationskongress

 

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20. Apr 2017

Auftakt zu Stuttgarter Jahr der Elektromobilität

Messe Stuttgart bei Elektromobilität vorne

Am 20. April begleitete Prof. Eichsteller den Verkehrsminister von Baden-Württemberg, Winfried Hermann und den Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup zusammen mit Messekommunikator Wolfram Huonker und den Delegierten der Programmkonferenz für die im Herbst stattfindende evs30 auf ihrer Tour vor der Eröffnung der ams-i-mobility.

eMobilität – der Blog berichtet eine Woche lang über die Innovationen der ams-i-mobility gezeigt werden. Die Informationsplattform liefert täglich die aktuellen Trends rund um Elektromobilität, Autonomes Fahren und Sharing-Konzepte. Prof. Eichsteller widmet sich mit einer engagierten Gruppe von Masterstudierenden in Stuttgart und den USA in seinem Forschungssemester verstärkt der medialen Etablierung dieses für die Region zentralen Themas der kommenden Jahre. Im Herbst 2016 hatte er mit seinem Sohn Marvin sowie dem ehem. CEO von Doodle, Michael Brecht die Plattform aufgebaut und so seine Schwerpunkte Digitale Transformation, Innovationsmanagement und Digitales Marketing gezielt ergänzt.

2017 avanciert Stuttgart zum Elektromobilitäts-Standort #1 in Deutschland. Zumal die führenden schwäbischen Automobilhersteller Daimler und Porsche sich mit wichtigen Zulieferern der Initiative Startup Autobahn angeschlossen haben. Auf dem Campus in Stuttgart Vaihingen, wo auch die Hochschule der Medien beheimatet ist, wurde die Arena 2036 einrichtet. Dort können die Startups sich entwickeln und collaborativ zusammenarbeiten.

zum www.emobilitaetblog.de
zur ams i-mobility
zur evs30
zur Initiative Startup Autobahn
zur Arena 2036

zum Artikel über Initative Startup Autobahn von Prof. Eichsteller

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01. Apr 2017

Prof. Eichsteller wieder im Jury-Monat März aktiv

LfK Landesmedienpreis | ‚best of content marketing‘

Seit dem Wechsel an die Hochschule der Medien hat Prof. Eichsteller bei nationalen und internationalen Wettbewerben die Seiten gewechselt und ist nicht mehr Nominierter und Gewinner (Deutscher Multimedia Award 2002, Intermedia Globe Award 2002, Kids Award 2002, Helios Award 2002), sondern wählt diese mit aus. Prof. Eichsteller ist traditionell im März in den Jurys zum LfK Landesmedienpreis und ‚best of content marketing‘ (früher ‚best of corporate publishing‘) aktiv und war auch 2017 wieder mit dabei.

Bei der von LfK Vizepräsidentin Dr. Angela Frank geführten Jury trafen sich Senderchefs, Direktoren, Moderatoren und Produzenten aus TV und Radio wieder Anfang März in Stuttgart, um die besten Einreichungen der privaten Lizenznehmer für Fernsehen und Radio aus Baden-Würrttemberg zu küren. Prof. Eichsteller ist hier als ehemaliger Strategiechef von RTL Television und als heutiger Vertreter der Hochschulen in seiner Funktion als Studiendekan der Hochschule der Medien mit dabei.

Die vom Forum Content Marketing organisierte Jurysitzung geht über mehrere Tage in einer Vielzahl von Kategorien und findet ebenfalls im März im Municon am Münchner Flughafen statt. Prof. Eichsteller war in den letzten Jahren immer in unterschiedlichen Kategorien eingesetzt, mit Elementen aus Innovation, Crossmedialität, Bewegtbild und dieses Mal Social Media Kampagnen aus B2B und B2C.

mehr Infos zum LfK Medienpreis
mehr Infos zum ‚best of content marketing‘

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01. Mrz 2017

Prof. Eichsteller beim Cocktail in der Medialounge

10 Fragen – interessant, persönlich, amüsant.

Beim Cocktail in  der HAUFE. Medialounge verraten prominente Experten das ein oder andere Geheimnis, mal im Staccato, mal ein bisschen ausführlicher, mal im Stil von Thomas Mann. Neben den Cocktail-Interviews gibt es noch weitere unterschiedliche Formate, i.e.

In der Kategorie ‚Beim Cocktail‘ war nach Arndt Groth, dem ehemaligen Präsidenten des Bundesverband Digitale Wirtschaft BVDW und Mr. Media Thomas Koch nun Prof. Harald Eichsteller an der Reihe. Wenn man wirklich mehr erfahren will,  muss man hier klicken

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24. Feb 2017

Anke Kahle für beste Masterarbeit belobigt

Ehrung bei Absolventenverabschiedung in Stuttgart

Der tradionelle iPad Mini mit der Gravur „Beste Masterarbeit“ ging zu Ende des Wintersemesters 2016/17 an die HdM-Studentin Anke Kahle. Sie hatte während ihrer Zeit im Auslandssemester bei der BBC eine Analyse der schottischen Perspektive vor dem Brexit erstellt.

Die vom englischen Regisseur und HdM-Professor Stuart Marlow betreute Arbeit wurde vom Zweitkorrektor mit einer außerordentlichen Laudatio kommentiert:

„Zusammenfassend kann der Verfasserin nur wirklich lobend bestätigt werden, dass ihr eine umfassende und nahezu schonungslose Darstellung der schottischen Medien und deren täglicher Ausrichtung und Arbeit gelungen ist. Eine solche grundlegende und analytische Arbeit hat es bislang meines Erachtens in und für Schottland noch nicht gegeben“ .

Seit einiger Zeit war Anke Kahle, die während des Studiums die Zusatzqualifikation TV-Moderation im Masterprogramm an der HdM absolvierte, als Redakteurin für den Südwestrundfunk unterwegs. Ihre Hörfunkbeiträgen fast täglich auf SWR1 zu hören. Zwischenzeitlich hat sie zur Landesschau Baden-Württemberg gewechselt und bereichert das Abendprogramm des öffentlich-rechtlichen TV-Senders.

… hier geht es zum ersten Landesschaubeitrag

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22. Feb 2017

Zukunft des Shopping in Zuffenhausen

Unterländer Strasse im Visier

Bei der Jahreshauptversammlung des Bundes der Selbstständigen bds zeigte Prof. Eichsteller den Einzelhändlern und Handwerkern Potenziale für die Verbindung von stationärem und digitalen Handel auf – Wo liegt die Zukunft des Shopping?

Bei der Vorbereitung war Prof. Eichsteller auf Shoppingtour in die Unterländer Strasse gefahren, um sich einen Eindruck der Einkaufsstraße in direkter Nachbarschaft der Produktion von Porsche zu machen.

Insgesamt zeigten such einige lokale Geschäfte als Meister der Kundenansprache, aber leider ohne digitale Visitenkarte. Dabei hatte der von außen ‚abgeranzte‘ Tattoo-Laden alleine so viele Facebook-Fans wie die Hälfte der Straße zusammen. Somit bleibt viel Platz für die Verbindung von Social-Local-Digital/Mobile der Geschäfte in Zuffenhausen.

zum Artikel  

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25. Jan 2017

Digitalisierung & Change Management?

Customer Experience, Big Data & Geschäftsmodelle

Ist Digitalisierung eigentlich für unser Unternehmen dringlich?

Ist die Erfahrung unserer Kunden auf der Reise zu Produkten und Dienstleistungen in unserer Branche durch Wettbewerber in den letzten Jahren nachhaltig verändert worden? Sind dabei digitale Elemente wie Onlineshops, Apps für Handy und Tablet oder kleine Servicenachrichten per SMS oder WhatsApp im Spiel?

Gibt es eine Menge von Daten, deren Auswertung und Analyse das Kundenerlebnis beim Kauf oder bei der Nutzung unserer Produkte und Dienstleistungen einen Mehrwert bieten könnte – auch emotional?

Was kann Geschäft und Erlöse bringen? Laufen wir Gefahr, dass wir in 5 bis 10 Jahren nicht mehr auf die gleiche Weise Geld verdienen können? Oder gibt es neue Modelle mit digitalen Komponenten, die die alte Ökonomie ablösen könnten?

Wenn eine der Fragen mit Ja beantwortet wurde, ist es dringlich!

Customer Experience, Big Data und digitale Geschäftsmodelle: Das sind die Eckpfeiler der Digitalen Transformation. Dabei können vor allem Change Management und Kommunikation hilfreich sein.

Prof. Eichsteller erläutert im Interview mit B4B Schwaben, warum das so ist. Zudem gibt er Anregungen zum erfolgreichen Einsatz in Unternehmen … hier geht es zum Interview.

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01. Jan 2017

Zertifikat Qualifizierter Aufsichtsrat bis 2019

Verlängerung des Zertifikats von Deutsche Börse AG

Das Zertifikat Qualifizierter Aufsichtsrat – Deutsche Börse AG wurde für Prof. Eichsteller nach einem Aktualisierungslehrgang bis 2019 verlängert. Inhalte waren Änderungen in allen relevanten gesetzlichen und regulatorischen Bereichen sowie ein Erfahrungsaustausch mit den Aufsichtsratskolleginnen und -kollegen.

Dieser Lehrgang zur Aktualisierung findet alle 3 Jahre für alle bei der Deutsche Börse AG qualifizierten Aufsichtsräte und beinhaltet

  • Änderungen im Deutschen Corporate Governance Codex
  • Änderungen im Aktiengesetz
  • Änderungen bzgl. Rechnungslegung, insb. BilRUG & Abschlussprüfung
  • Aufgaben von Prüfungsausschüssen
  • Trends im Markt für Abschlussprüfungen
  • Trends im Nominierungs- und Besetzungsprozess

Die Aktualisierungsveranstaltung wird von akkreditierten Dienstleistern angeboten, Prof. Eichsteller absolvierte den Lehrgang beim Interfin Forum auf Schloss Bensberg.

hier geht es zu ausführlichen Informationen

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